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lokales
SARNTAL
- (br) Das Sarntal hat eine Attraktion im Wintersport mehr: einen Eisturm für Klettermaxe, leicht
erreichbar beim Trappmannhüttl an der Penserstraße. Geführt wird die Anlage vom Eiskletterverein Sarntal,
der sich neu gegründet hat und eine Sektion des Amateursportvereins Sarntal wird.
Eisturm zieht Klettermaxe in seinen Bann
Der Eisturm ist 22 Meter hoch und
hat zwei überhängende Passagen,
die auch die versierten Kletterer he-
rausfordern. Zehn Prozent Neigung
hat die eine, 30 Prozent die andere.
Diese stark überhängende Holzwand
ist eine so genannte Dry-Tooling-
Passage mit Stein- und Holzgriffen,
die eine gemischte Kletterform er-
möglicht. Dieses Mixed-Klettern ist
die jüngste, sehr beliebte Spielform
des Eiskletterns.
Den Eisturm beim Trappmannhüttl
gibt es nun schon den dritten Winter.
Jetzt ist er öffentlich zugänglich: von
Dienstag bis Sonntag jeweils von 10
Senkrecht im Eis: eine sportliche Her-
ausforderung, die den Adrenalinspiegel
steigen lässt.
Eisklettern ist ihre Passion. Sie gründeten den Eiskletterverein Sarntal und betreuen
die Anlage beim Trappmannhüttl (von links): Thomas Hochkofler, Daniel Thaler,
Stefan Aichner, Bernd Gross, Walter Kofler und Präsident Stefan Unterkalmsteiner.
bis 22 Uhr. Bei größeren Gruppen ist
eine Voranmeldung notwendig – unter
der Telefonnummer 0471/628000“,
sagt Stefan Unterkalmsteiner, der
Präsident des Vereins. Der Andrang
ist groß. Aus ganz Südtirol kommen
die Kletterer, um am Eisturm zu trai-
nieren. Der Alpenverein Vahrn hielt
dort auch einen Eiskletterkurs ab.
GESICHERTE ANLAGE
Aber auch das Sarntal hat viele be-
geisterte und gute Kletterer, die die
Herausforderung an der senkrechten
Eiswand suchen. „Da steigt der Adre-
nalinspiegel“, weiß Unterkalmsteiner.
Besonders beliebt seien die überhän-
genden Passagen, die für die Besten
noch eine Herausforderung mehr
seien. Als Erster erreichte Thomas
Hochkofler, ein Sarner Ausnahme-
kletterer, bei der Eröffnungsfeier den
höchsten Punkt des Turms über die
stark überhängende Wand.
Der Eiskletterverein Sarntal zählt
mittlerweile zehn Mitglieder. Eisklet-
tern ist ihre Leidenschaft, und schon
viele vereiste Wasserfälle haben sie
mit Pickel und Steigeisen bezwungen.
„Hier ist jetzt eine gesicherte Anlage,
wo die Leute trainieren können – von
Mitte Dezember bis Ende Februar“,
sagt Unterkalmsteiner. Bei Bedarf
stellt der Verein auch die Ausrüstung
zur Verfügung. Den Partner, der den
Kletterer am Seil sichert, muss jeder
selbst mitbringen.
IM SOMMER KLETTERWAND
„Der Klettersport ist im Sarntal sehr
beliebt; im Sommer sind die Leute
in den Bergen unterwegs, und im
Winter können sie auf dieser Anlage
ihrem Sport nachgehen“, sagt der
Bürgermeister Franz Locher. Auch
er besteigt gerne den einen oder
anderen Gipfel und versuchte sich
auch am Eisturm.
Trainingsmöglichkeiten für Klette-
rer bietet der Kranturm aber auch
im Sommer. Da wird an zwei Seiten
eine Holzwand aufgebaut und mit
Klettergriffen versehen – auf sechs
Routen in verschiedenen Schwierig-
keitsgraden.
„Es ist erfreulich, dass der Kletter-
turm aufgerüstet wurde und nun
noch professioneller beklettert wer-
den kann“, meint Gemeindesportre-
ferent Christian Reichsigl. Erfreulich
sei auch, dass sich im Sarntal ein
Kletterverein gegründet habe, auch
in Hinblick auf den geplanten Bau
der Kletterhalle.
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